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Archiv für Oktober 2010

Okt/10

29

Microsoft stellt sechste Preview von Internet Explorer 9 bereit

Microsoft hat auf der Entwicklerkonferenz PDC eine sechste Preview des Internet Explorer 9 vorgestellt. Sie kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden. Nach Unternehmensangaben unterstützt die Vorabversion mehr Standards wie CSS3 2D-Transform und bietet eine bessere Performance.

Weitere Änderungen betreffen die JavaScript-Engine. Im JavaScript-Benchmark SunSpider liegt die Preview 6 vor IE 9 Beta und Firefox 4 Beta 6, jedoch hinter Chrome 7, Opera 10.6 und der Entwicklerversion von Chrome 8.

Die Mitte September veröffentlichte Beta des IE9 sei inzwischen mehr als 10 Millionen Mal heruntergeladen worden, so Microsoft. Im Gegensatz zur Preview enthält die Beta die neue Bedienoberfläche des Browsers. Dafür lässt sich die Preview auch parallel zu einer älteren Version des Internet Explorer installieren, was mit der Beta nicht möglich ist.

Microsoft nennt weiterhin keinen Zeitplan für die Veröffentlichung der finalen Version. Laut Dean Hachamovitch, Corporate Vice President of Internet Explorer, soll nach der Preview 6 ein Release Candidate folgen – und danach das finale Produkt. Andere Vertreter des Unternehmens teilten ZDNet mit, möglicherweise werde es vorher eine weitere Preview geben.

Mit dem Internet Explorer 9 verfolgt Microsoft mehrere Ziele: Der Browser soll mehr Standards erfüllen, schneller werden und eine aufgeräumtere Oberfläche erhalten als sein Vorgänger. Dafür hat Microsoft eine neue JavaScript-Engine namens Chakra entwickelt und die Unterstützung von HTML 5 und CSS3 verbessert. Viele der Neuerungen sind in der Preview und der Beta schon umgesetzt.

Ihr Future-X Team

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Okt/10

28

Mozilla verschiebt Firefox 4 auf Anfang 2011

Die Entwicklung von Firefox 4 verzögert sich weiter. Gegenüber The Register hat ein Vertreter von Mozilla bestätigt, dass der erste Release Candidate für Anfang 2011 geplant ist. Die Final soll kurz danach zur Verfügung stehen.

Derzeit liegt eine sechste Beta von Firefox 4 vor. Die Beta 7, die weiterhin das “Feature Freeze” markiert, also den Zeitpunkt, von dem an keine neuen Funktionen mehr hinzugefügt werden, wird Mozilla einem neuen Zeitplan zufolge erst Anfang November veröffentlichen.

Danach sollen noch mindestens drei weitere Betas erscheinen. Als Termin für die Beta 8 nennt der Plan den 12. November. Die Beta 9 und 10 folgen im Abstand von jeweils zwei Wochen, also am 26. November beziehungsweise am 10. Dezember.

Auf einer Mailingliste begründete Firefox-Chef Mike Beltzner die Verschiebung mit der Menge der noch anstehenden Arbeit. Angesichts dessen, was eigene Add-on-Entwickler und externe Programmierer leisten könnten, habe man die Planung überarbeitet. Basierend auf Rückmeldungen von Nutzern und Mitgliedern der Community könnten sich die Termine noch ändern.

Ursprünglich hatte Mozilla die Final für November und die Beta 7 für September angekündigt. Firefox 4 ist der erste große Release seit Version 3.5, die Ende Juni 2009 erschien. Viele der geplanten Features sind fertig – etwa Tab Candy sowie überarbeitete Themes für Windows, Mac und Linux.

Ihr Future-X Team

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Okt/10

26

VMware und Google kündigen Webentwickler-Tools an

VMware und Google haben drei Online-Werkzeuge für die Kollaboration bei der Anwendungsentwicklung angekündigt. Als Grundlage dient eine Kombination der Java-Technik der VMware-Tochter Spring mit Googles Plug-ins und Anwendungen. Die Tools sollen spätestens in zwei Wochen verfügbar sein, wie die Unternehmen auf der Entwicklerkonferenz SpringOne 2GX mitteilten.

Das erste der Projekte ist eine Verbindung aus Spring Roo und Google Web Toolkit, also eines Java-Entwicklungswerkzeugs mit Werkzeugen von Google. Mit Spring Inside und Google Speed Tracer führt man zwei Analyseprogramme zusammen, die genaue Einsichten bringen sollen, mit welcher Geschwindigkeit Ereignisse innerhalb einer Anwendung eintreten. Als drittes wird die Kombination aus der SpringSource Tool Suite und dem Google-Plug-in für Eclipse die Übergabe von Anwendungen an die Open-Source-IDE Eclipse beschleunigen.

“Indem wir die Java-Anwendungen von Spring auf Google App Engine und gemeinsam mit dem Google Web Toolkit allgemein verfügbar machen, können Entwickler Java-Anwendungen in Produktivumgebungen ihrer Wahl einsetzen und gleichzeitig ein funktionsstarkes Web-Interface von diversen Geräten aus nutzen”, sagte Vic Gundotra, der bei Google für Entwicklerplattformen zuständig ist. Die Partnerschaft mit VMware hatte Google schon im Mai auf seiner eigenen Entwicklerkonferenz I/O angekündigt.

Als nächsten Schritt wollen VMware und Google ihre Zusammenarbeit auf den Bereich Smartphones ausweiten, wie Google-Entwickler Bram Abrams schreibt. “Langfristig untersuchen wir Empfehlungen für die Smartphone-Programmierung, Oberflächendesigns und HTML-5-Features wie App Cache, lokale Datenbankspeicher und Ortsbestimmung, um das Erlebnis für Entwickler und Nutzer erstklassig zu machen.”

Ihr Future-X Team

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