TAG | cloud-computing
25
Apache Foundation soll Google Wave weiterentwickeln
Kommentar deaktiviert · Posted by Kevin Schwebel in Future-X Software Blog
Google und Novell wollen offenbar die Weiterentwicklung der Kommunikationsplattform Wave in die Hände der Apache Software Foundation legen. Die beiden Unternehmen haben ihren Vorschlag im Apache Incubator eingebracht.
Zwar sei Google Wave als eigenständiges Projekt eingestellt worden, es gebe aber nach wie vor großes Interesse, Wave weiterhin zu nutzen und neue Produkte auf Basis der Technologie zu entwickeln, heißt es in dem Vorschlag. Ziel ist es, zunächst die Codebasis von Google Code auf die Apache-Infrastruktur umzuziehen.
Unter den Unterstützern finden sich Mitarbeiter von Google und Novell ebenso wie freie Entwickler. Sie gehen davon aus, dass sich auch Unternehmen wie SAP hinter das Projekt stellen werden.
Nach dem Ende von Google Wave Anfang August hatte es massive Proteste gegeben. Google veröffentlichte den Code von Wave in a Box (WIAB) daraufhin als Open Source unter einer Apache-Lizenz. Die Version verfügt zwar nicht über die volle Funktion von Google Wave, aber man wollte Entwicklern und Anwendern die Möglichkeit geben, selbst Wave-Server einzurichten.
Ihr Future-X Team
cloud-computing · google · kommunikation · open source · software
11
Microsoft vereinfacht parallele Entwicklung für SQL Azure und Server
Kommentar deaktiviert · Posted by Kevin Schwebel in Future-X Software Blog
Microsoft erweitert seine Cloud-Strategie durch ein Datenbank-Update: Es macht eine erste Preview von “Denali” für Abonnenten auf MSDN und TechNet verfügbar, wie The Register berichtet. “Denali” ist der Codename der kommenden SQL-Server-Version. Sie enthält vor allem ein Entwicklungswerkzeug für Visual Studio, das es ermöglicht, Anwendungen übergreifend auf lokale SQL-Server-Instanzen und den Clouddienst SQL Azure zuzugreifen.
Die Veröffentlichung der Preview von Denali fällt mit der Jahrestagung der Professional Association for SQL Server in Seattle zusammen.
Ein zweites für Cloud-Entwickler wichtiges Werkzeug kommt unter dem Namen “Juneau”. Die Sammlung mit Plug-ins für Visual Studio 2010 ermöglicht es Programmierern, Anwendungen für Azure offline zu validieren.
Microsofts Cloud-Angebote sind weit von der marktbeherrschenden Stellung entfernt, die das Unternehmen bei Desktops hat. Um das zu ändern, will Microsoft die große Zahl an Visual-Studio-Entwicklern nutzen. Schreiben sie für Azure geeignete Programme oder passen bestehende an, sodass sie in der Windows-Cloud laufen, könnte das deren Relevanz zügig erhöhen.
Allerdings muss man wie bei jedem neuen Microsoft-Produkt mit einem rauen Start rechnen. So gibt es Inkonsistenzen zwischen der SQL-Server-Version und SQL Azure, die der Softwarekonzern noch abschaffen muss, damit sich Entwickler darauf verlassen können, dass ihre Applikationen einwandfrei funktionieren. Das Beispiel illustriert auch, wie schwer es selbst für Microsoft ist, eine komplexe Software wie SQL Server cloudtauglich zu machen.
Ihr Future-X Team
cloud-computing · microsoft · software · SQL
7
Symantec zeigt mit “Ubiquity” cloudbasierten Anti-Malware-Ansatz
Kommentar deaktiviert · Posted by Kevin Schwebel in Future-X Software Blog
Symantec hat seiner cloudbasierten Sicherheitsstrategie einen Namen gegeben und sie offiziell vorgestellt. “Ubiquity” vergleicht auf dem PC des Nutzers gesammelte Daten mit einer Datenbank von Kundendaten, die es mit seinem “Global Intelligence Network” gesammelt hat. So soll die Lösung in der Lage sein, modifizierte Formen von Viren oder Spionagesoftware frühzeitig zu erkennen.
Ubiquity ist Symantec zufolge in den Produkten der Reihe Norton 2011 wie auch der gehosteten Version von Endpoint Protection bereits aktiv, wenn auch nicht unter diesem Namen. Im kommenden Jahr soll es in einer Reihe weiterer Unternehmensprodukte Einzug halten, darunter Symantec Web Gateway.
Laut Symantec verbessert Ubiquity auch die Performance der Anti-Malware-Lösungen – schließlich müssten sie nur als riskant eingestufte Daten untersuchen. Der Administrator bekomme durch die Datenbank zudem mehr Kontrolle über von Anwendern eingesetzte Programme.



